Wunder von der Weser: Unterschied zwischen den Versionen

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(Historische Spiele und die Wunder von der Weser)
 
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* Im UEFA-Cup der Saison 1984/85 hatte Werder gegen den RSC Anderlecht nach einer 0:1-Niederlage im Heimspiel bereits durch zwei Tore von [[Wolfgang Sidka]] mit 2:0 geführt, als Sidka ein Eigentor unterlief, durch welches Werder ausschied.
 
* Im UEFA-Cup der Saison 1984/85 hatte Werder gegen den RSC Anderlecht nach einer 0:1-Niederlage im Heimspiel bereits durch zwei Tore von [[Wolfgang Sidka]] mit 2:0 geführt, als Sidka ein Eigentor unterlief, durch welches Werder ausschied.
 
* Eines der spektakulärsten Spiele der DFB-Pokalgeschichte war am 1. Mai 1984 das Halbfinale zwischen [[Borussia Mönchengladbach]] und Werder Bremen: Als Mönchengladbach in der 76. Minute das 3:1 gelang, schien das Spiel entschieden, doch Werder Bremen schaffte innerhalb weniger Minuten nicht nur den Ausgleich, sondern ging seinerseits nach 82 Minuten in Führung. In der letzten Minute gelang dem gerade eingewechselten [[Hans-Jörg Criens]] jedoch der Ausgleich und in der Verlängerung der Siegtreffer zum 5:4 für Mönchengladbach.
 
* Eines der spektakulärsten Spiele der DFB-Pokalgeschichte war am 1. Mai 1984 das Halbfinale zwischen [[Borussia Mönchengladbach]] und Werder Bremen: Als Mönchengladbach in der 76. Minute das 3:1 gelang, schien das Spiel entschieden, doch Werder Bremen schaffte innerhalb weniger Minuten nicht nur den Ausgleich, sondern ging seinerseits nach 82 Minuten in Führung. In der letzten Minute gelang dem gerade eingewechselten [[Hans-Jörg Criens]] jedoch der Ausgleich und in der Verlängerung der Siegtreffer zum 5:4 für Mönchengladbach.
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Aktuelle Version vom 31. März 2009, 18:20 Uhr

Historische Spiele und die Wunder von der Weser

Berühmt ist der SV Werder für seine Wunder von der Weser: Europapokalspiele, die entweder nach dem Hinspiel bereits verloren schienen oder in denen Werder scheinbar aussichtslos zurücklag, wurden im heimischen Stadion noch umgebogen, verschafften dem Verein über Deutschland hinaus hohes Ansehen und begründeten und festigten Werders Ruf als Europapokalmannschaft:

  • 1987/88 verlor Werder Bremen bei Spartak Moskau 1:4, egalisierte im Weserstadion zunächst das Hinspielergebnis und gewann in der Verlängerung schließlich 6:2. Dabei mussten die Spieler und Zuschauer aufgrund starken Nebels ständig damit rechnen, dass der Schiedsrichter das Spiel abbricht, weswegen die Partie daraufhin hätte neu angesetzt werden müssen.
  • 1988/89 verlor der SVW im Europapokal der Landesmeister bei BFC Dynamo Berlin blamabel 0:3, gewann jedoch das Rückspiel nach einem 90-minütigen Sturmlauf 5:0.
  • 1993/94 stand es im Gruppenspiel der Champions League gegen RSC Anderlecht nach 66 Minuten 0:3, doch Werder schoss noch fünf Tore und gewann 5:3.
  • 1999/2000 verlor Werder zunächst bei Olympique Lyon deutlich 0:3, siegte jedoch im Rückspiel 4:0.
  • Im Achtelfinale der Champions League 2005/06 lag Werder Bremen gegen Juventus Turin nach eigener 1:0-Führung durch zwei späte Gegentore nach 82 Minuten 1:2 zurück, durch Tore in der 87. und 92. Minute gelang jedoch noch die Wende und der Sieg.

Auch die Spiele gegen SK Brann (1998, Hinspiel 0:2, Rückspiel 4:0 n. V.) und Antalyaspor (2000, Hinspiel 0:2, Rückspiel 6:0) folgten diesem Muster.

Ähnlich typisch wie die Wunder von der Weser sind Spiele mit dramatischem Verlauf, aber unglücklichem Ende für Werder Bremen:

  • 1986/87 verlor Werder im UEFA-Cup das Hinspiel bei Atlético Madrid 0:2, holte das Hinspielresultat im Heimspiel auf und traf kurz vor Schluss die Latte, schied jedoch durch ein Gegentor in der Verlängerung aus.
  • Im UEFA-Cup der Saison 1984/85 hatte Werder gegen den RSC Anderlecht nach einer 0:1-Niederlage im Heimspiel bereits durch zwei Tore von Wolfgang Sidka mit 2:0 geführt, als Sidka ein Eigentor unterlief, durch welches Werder ausschied.
  • Eines der spektakulärsten Spiele der DFB-Pokalgeschichte war am 1. Mai 1984 das Halbfinale zwischen Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen: Als Mönchengladbach in der 76. Minute das 3:1 gelang, schien das Spiel entschieden, doch Werder Bremen schaffte innerhalb weniger Minuten nicht nur den Ausgleich, sondern ging seinerseits nach 82 Minuten in Führung. In der letzten Minute gelang dem gerade eingewechselten Hans-Jörg Criens jedoch der Ausgleich und in der Verlängerung der Siegtreffer zum 5:4 für Mönchengladbach.
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