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	<title>Lars von Trier - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lars von Trier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* &lt;a href=&quot;/index.php?title=30._April&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;30. April (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;30. April&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=1956&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;1956 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;1956&lt;/a&gt; in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kopenhagen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kopenhagen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kopenhagen&lt;/a&gt; als &amp;#039;&amp;#039;Lars Holbæk Trier&amp;#039;&amp;#039;) ist ein &lt;a href=&quot;/index.php?title=D%C3%A4nemark&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Dänemark (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;dänischer&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Filmregisseur&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Filmregisseur (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Filmregisseur&lt;/a&gt;. Er gilt als einer der m...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Lars von Trier''' (* [[30. April]] [[1956]] in [[Kopenhagen]] als ''Lars Holbæk Trier'') ist ein [[Dänemark|dänischer]] [[Filmregisseur]]. Er gilt als einer der markantesten europäischen Filmemacher der Gegenwart und gehört neben [[Benjamin Christensen]], [[Susanne Bier]], [[Carl Theodor Dreyer]] und [[Thomas Vinterberg]] zu den bedeutendsten Regisseuren seines Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Lars Holbæk Trier, später Lars von Trier, ist der Sohn eines [[Beamte]]npaares. Seine Mutter, die für das dänische [[Sozialamt]] tätig war und sich später für Menschen mit [[Lernschwäche]] einsetzte, duldete keine Form von religiösem Glauben oder tiefen Emotionen. Von Trier konvertierte erst Mitte der neunziger Jahre zum katholischen Glauben. Sein Vater, [[Judentum|jüdischer]] Herkunft, war zu Zeiten der deutschen Besatzung nach Schweden geflohen. In seiner Kindheit litt von Trier unter verschiedenen [[Phobie]]n, die sich besonders anhand eines Kontrollzwangs zeigten. Sein Drang, alles zu ordnen und zu kontrollieren, brachte eine frühe Faszination für das Filmemachen mit sich, und er begann mit einer Super-8-Kamera, die ihm seine Mutter schenkte, seine ersten Drehversuche. Mit zwölf Jahren besuchte er ein Tagesheilungszentrum, welches er später als eine „Irrenanstalt“ bezeichnete. Im selben Alter spielte er in einer dänischen Kinderfernsehserie mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Schule begann von Trier 1976 ein Studium der Filmwissenschaften an der [[Universität Kopenhagen]]. Von 1979 bis 1982 absolvierte er die [[Den Danske Filmskole|Dänische Filmhochschule]] und legte sich das Attribut „von“ zu seinem bestehenden Namen hinzu. Seine Abschlussarbeit „Images of a Relief“ (1982), welche sich mit der Aufarbeitung des Nationalsozialismus beschäftigt, wurde auf dem Münchner Filmfestival als bester Film des Jahres ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er drehte unzählige Werbespots und konnte 1984 mit seinem ersten Langfilm „Element of Crime“, dem ersten Teil seiner Europatrilogie, die sich mit den archaischen Gesellschaftsformen und dem Verfall Europas auseinandersetzt, in [[Internationale Filmfestspiele von Cannes|Cannes]] den [[Prix Vulcain de l’artiste technicien]] gewinnen und erreichte einen nationalen und internationalen Durchbruch. Diese Trilogie vervollständigte er 1987 mit „Epidemic“, der unter den Beiträgen der Filmfestspiele in Cannes gezeigt wurde, und 1991 mit dem Film „[[Europa (Film)|Europa]]“, der ebenfalls in Cannes mit dem Prix Vulcain de l’artiste technicien ausgezeichnet wurde und einen [[Internationale Filmfestspiele von Cannes/Preis der Jury|Sonderpreis der Jury]] sowie den Preis für den besten künstlerischen Beitrag erhielt. Im selben Jahr begann er mit Niels Vorsel das Filmprojekt „Dimensions“, der Verfilmung einer polizeilichen Intrige, die sich jährlich auf drei Minuten Drehzeit unter anderem mit [[Udo Kier]] an verschieden Drehorten in Europa beschränkte und erst 2024 fertiggestellt werden sollte. Schauspieler [[Eddie Constantine]] starb 1993. Nach Angaben der Zeitung ''[[Die Welt]]'' hat von Trier das Projekt zwischenzeitlich aufgegeben, da er mit anderen Projekten ausgelastet und die von ihm ausgesuchte Nachfolgerin für die Regie [[Katrin Cartlidge]] ebenfalls zwischenzeitlich verstorben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;(hgr): ''[http://www.welt.de/data/2005/11/28/809852.html Lars von Trier gibt Langzeitprojekt auf]'' in [[Die Welt]], 28. November 2005, Online-Ressource, abgerufen am 8. Januar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 gründete von Trier zusammen mit dem Produzenten [[Peter Aalbæk Jensen]] die unkonventionelle Filmproduktionsfirma [[Zentropa (Filmunternehmen)|Zentropa]], die heute die erfolgreichste und größte Produktionsstätte für Filme in Dänemark darstellt und mit dem ''Douglas-Sirk-Preis'' ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erster weltweit veröffentlichter Film war 1990 das Musikvideo „Bakerman“ für die dänische Zweierformation ''[[Laid Back]]'', die damals gerade in den Charts waren. In dem Kurzfilm springen die beiden Musiker mit Fallschirmen und Instrumenten aus dem Flugzeug und spielen dann in der Luft. &lt;br /&gt;
2006 wurde dieses Video erneut von dem in Deutschland lebenden englischen DJ und Künstler [[Shaun Baker]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TV-Miniserie „[[Hospital der Geister]]“ von 1994 spielt im größten dänischen Krankenhaus ''Rigshospitalet''. Die Serie wurde 1997 mit einer zweiten Staffel fortgesetzt und sollte noch weitergeführt werden. Einige der Schauspieler, unter ihnen auch der schwedische Hauptdarsteller [[Ernst-Hugo Järegård]], sind jedoch inzwischen verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Trier war Mitbegründer des Manifests [[Dogma 95]], mit dem ein neuer Realismus im Film erreicht werden sollte. Ziel war es, wieder die Geschichte selbst in den Vordergrund zu stellen und auf technische Effekte zu verzichten. Sein Film „[[Idioten|Die Idioten]]“ war der zweite Film nach Thomas Vinterbergs „[[Das Fest (Film)|Das Fest]]“, der nach diesen Dogma-Prinzipien gedreht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das [[Musical]]-[[Melodram (Theater)|Melodram]] „[[Dancer in the Dark]]“ mit der [[Island|isländischen]] Künstlerin [[Björk]] in der Hauptrolle, erhielt von Trier 2000 die [[Goldene Palme]] in Cannes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Werk „[[Dogville]]“ begann von Trier eine filmische USA-Trilogie, die in den [[Vereinigte Staaten|USA]] bei einigen Kritikern bereits deshalb auf Vorbehalte stößt, weil der Regisseur aufgrund seiner Flugangst selbst nie dort gewesen ist. Den Vorwurf kommentierte von Trier in Anspielung auf den Film [[Casablanca (Film)|Casablanca]], dass die Amerikaner auch nicht in Marokko gewesen seien. Vor allem störten die Kritiker sich an der aus ihrer Sicht einseitigen Darstellung der Dorfgemeinschaft in Dogville.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Trier gab 2004 bekannt, dass er sich trotz zweijähriger Vorbereitung nicht in der Lage sehe, den [[Ring des Nibelungen]] wie geplant für die [[Richard-Wagner-Festspiele]] 2006 in [[Bayreuth]] zu inszenieren, da die Inszenierung des vierteiligen Opern-Zyklus von ca. 16 Stunden Spieldauer seine Kräfte übersteigen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig bekannt ist, dass von Trier auch an der dänischen Firma ''Innocent Pictures'' beteiligt ist, die es sich zum Ziel gesetzt hat, frauenfreundliche [[Pornofilm]]e von Regisseurinnen drehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lars von Trier wurde 2004 mit dem [[Konrad-Wolf-Preis]] und 2008 mit dem [[Bremer Filmpreis]] ausgezeichnet. Ebenfalls 2008 wurde die Dogma-Bewegung um von Trier, Vinterberg, Levring und Kragh-Jacobsen mit dem [[Europäischer Filmpreis|Europäische Filmpreis]] in der Kategorie ''[[Europäischer Filmpreis/Beste europäische Leistung im Weltkino|Beste europäische Leistung im Weltkino]]'' bedacht.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1592138&amp;amp; ''Europäischer Filmpreis für Judi Dench''] bei fr-online.de, 11. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 drehte er in Nordrhein-Westfalen den Horror-Thriller ''[[Antichrist (Film)|Antichrist]]'' mit [[Willem Dafoe]] und [[Charlotte Gainsbourg]] in den Hauptrollen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmstarts.de/nachrichten/130938-Lars-von-Trier-Dreht-%84Antichrist%93-in-Deutschland.html Information auf filmstarts.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film erhielt 2009 eine Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2009|62. Internationalen Filmfestspiele von Cannes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1977: The Orchid Gardener (''Orchidégartneren'')&lt;br /&gt;
* 1979: [[Menthe – la bienheureuse]] (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1980: Nocturne&lt;br /&gt;
* 1981: Den sidste detalje&lt;br /&gt;
* 1982: Relief&lt;br /&gt;
* 1982: Bilder der Befreiung (''Befrielses billeder'')&lt;br /&gt;
* 1984: Element of Crime (''Forbrydelsens element'')&lt;br /&gt;
* 1987: Epidemic&lt;br /&gt;
* 1988: Medea&lt;br /&gt;
* 1991: [[Europa (Film)|Europa]]&lt;br /&gt;
* 1994: [[Hospital der Geister]] (''Riget I'')&lt;br /&gt;
* 1996: [[Breaking the Waves]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Hospital der Geister]] II (''Riget II'')&lt;br /&gt;
* 1998: [[Idioten]] (''Idioterne'')&lt;br /&gt;
* 2000: [[Dancer in the Dark]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Dogville]]&lt;br /&gt;
* 2003: The Five Obstructions&lt;br /&gt;
* 2005: [[Manderlay]]&lt;br /&gt;
* 2005: [[Dear Wendy]] (nur Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 2006: [[The Boss of it All]] (''Direktøren for det hele'')&lt;br /&gt;
* 2007: To Each His Cinema&lt;br /&gt;
* 2009: [[Antichrist (Film)|Antichrist]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neue Filme bitte erst nach der Veröffentlichung hinzufügen. Siehe WP:RFF/Info Film--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als '''Erik Nietzsche'''&lt;br /&gt;
* 2007: De unge år: Erik Nietzsche sagaen del 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marion Müller: ''Vexierbilder. Die Filmwelten des Lars von Trier.'' Gardez! Verlag, St. Augustin 2002, ISBN 3-89796-070-2&lt;br /&gt;
* Jana Hallberg, Alexander Wewerka: ''Dogma 95. Zwischen Kontrolle und Chaos.'' Alexander Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89581-047-9&lt;br /&gt;
* Achim Forst: ''Breaking the Dreams. Das Kino des Lars von Trier.'' Schüren, Marburg 1998, ISBN 3-89472-309-2&lt;br /&gt;
* Charles Martig: ''Kino der Irritationen. Lars von Triers theologische und ästhetische Herausforderung.'' Schüren, Marburg 2008, ISBN 978-3-89472-532-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{PND|119409070}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb Name|ID=0001885|NAME=Lars von Trier}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zentropa.dk/ Zentropa Productions]&lt;br /&gt;
* [http://www.filmdenken.de/essay/europa-trilogie.htm Ware Filme – Lars von Triers „Epidemic“ und seine „Europa-Trilogie“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Von Trier, Lars}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Topliste (Film)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trier, Lars von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Trier, Lars Holbæk&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Filmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1956&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{WikipediaCopy|Lars_von_Trier}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>7</name></author>
		
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